Abschied vom Hotel Bellvue

Hotel Bellvue

Mit dem Thema: "Bete und arbeite" erlebte die APIS mit P. Lukas Hofer zusammen die letzten Weihnachtstage im Hotel Bellevue. Der 27. Dezember 2009 sollte zum Tag des Abschieds werden. P. Provinzial liess es sich nicht nehmen, mit der APIS diesen Abschied zu feiern. Es war für ihn auch eine Gelegenheit, offiziell P. Lukas Hofer für die 14jährige Leitung der APIS zu danken. In dieser Zeit lernten

Obwohl auch mit Wehmut überschattet, so nahmen die APIS-Frauen doch auch mit Dankbarkeit und innerer Zufriedenheit Abschied. Zwei "Abschiedstänze" brachten durch Rhythmus und Bewegungen diese Dankbarkeit zum Ausdruck. Wie mit einem Ritual besiegelt, konnten die Anwesenden alles, was ihnen über Jahre hier geschenkt wurde an Bereicherung nochmals aufsteigen lassen und be-
wusst mitnehmen.

Bei einem winterlich-feinen Apéro wurden Erinnerungen ausgetauscht und dann durfte man den schön geschmückten Esssaal betreten. Beim Mittagessen ver abschiedete die Präsidentin, Beatrice Herzog, zuerst P. Lukas Hofer. "Sie haben uns ein frohes Christentum verkündet", lautete die Bilanz! Vierzehn Jahre lang hat P. Lukas die APIS begleitet. Kurz wurden die geistlichen APIS-Leiter erwähnt: P. Sebastian Ziegler, der Gründer der APIS, P. Hans Bellwald, P. Alfred Moser, P. Reinhard Mattle, P. Andres Meier, P. Adrian Willi, Diakon Ueli Hess und P. Lukas
Hofer.

Dann nahm man vom Pächterehepaar Maria und Sepp Immoos Abschied. Frau Immoos las uns ihre Erinnerungen an die Zeit im Bellevue vor: Ein sehr persön-licher und bewegender Bericht, bei dem manche Augen feucht wurden. Einmal mehr wurde uns wieder bewusst, dass es die Herausforderungen im Leben sind,
die das Leben wertvoll machen, aber nicht einfach. Der originelle Dank der APIS kam in der Form eines Zwetschenbäumchens daher, das mit speziellen "Blüten" behangen war. Ebenso wurde schmunzelnd ein Korb mit Spezialitäten aus allen Kantonen, aus denen die APIS-Damen stammen, überreicht. Dass künftig Hanspeter Hurter und Barbara Immoos (die Tochter) das Bellevue nicht nur führen, sondern ganz übernehmen werden, ist für alle ein Hoffnungszeichen. Die APIS weiss das Bellevue in guten Händen und die jungen Leute haben eine eigenständige Zukunft vor sich. Wir wünschen viel Glück!

Der feierliche Schlusspunkt war nun die Eucharistiefeier. Der Provinzial ging in seiner Predigt auf das Fest der Hl. Familie ein. Die Familie ist die kleinste und erste Zelle jeglicher menschlichen Gemeinschaft. Maria - sie verkörpert Berufung und Glaube, Josef - er verkörpert Sendung und Treue und das Kind Jesus - die Mitte einer jeden Gemeinschaft oder auch der gemeinsame Bezugspunkt: Gott. So wuchs auch die APIS-Gemeinschaft in den Jahrzehnten im Bellevue zu einer Familie zusammen, aber nicht in selbstgenügsamer Abgeschlossenheit, sondern offen für das Apostolat, im Leben und im Beruf aus dem Glauben zu leben und den Glauben zu bezeugen.

Im Namen der Pallottinergemeinschaft dankte P. Provinzial dem geistlichen Leiter, P. Lukas Hofer, für seinen Einsatz zu Gunsten der APIS und im Sinne der UAC, der Vereinigung des Katholischen Apostolates. Er betonte auch, dass die APIS neben den Pallottinerinnen der älteste UAC-Zweig in der Schweiz sei und auch heute noch von der Mitgliederzahl der stärkste. Schon nur deswegen sei ihm an einer guten gemeinsamen Gestaltung der Zukunft der APIS gelegen und ein erster Schritt in diese Richtung sei nun getan durch das Zusammenstellen eines Veranstaltungsprogrammes aller pallottinischen Gemeinschaften der Schweiz.