Ehelosigkeit heisst nicht Beziehungslosigkeit.

Während der Mensch in der Ehe seine Beziehung aus der Kraft der Liebe zu seinem Partner fruchtbar gestalten soll, möchte der Ehelose «um des Himmelreiches willen» durch Jungfräulichkeit grundsätzlich und in besonderer Weise offen werden und bleiben für Gottes Liebe zum Bruder und zur Schwester.

Gehorsam heisst nicht Verantwortungslosigkeit.

Wer sein Vertrauen in sich selbst setzt, wer meint, alles selbst bewerkstelligen zu müssen, der ist in Gefahr, Gott und den Mitmenschen nicht zu hören. Die Pallottiner leben in Gemeinschaft, um miteinander besser den Willen Gottes zu erkennen und zu tun.

Armut heisst nicht Armseligkeit.

Äusserlicher Reichtum, die Besitzgier, verstellen dem Menschen den Blick für den wahren Reichtum. Gott selbst wurde arm in Jesus Christus, damit wir aus der Fülle des geschenkten Reichtums andere arme Menschen reich machen zu können.

Die Gemeinschaften Pallottis leben nicht zurückgezogen, sondern mit den Menschen zusammen. In den Hausgemeinschaften gestalten sie den Alltag so, dass Gebet, Arbeit und Gemeinschaft sinnvoll einander ergänzen.