Der römischer Weltpriester, gründete vor über 160 Jahren die Gesellschaft des Katholischen Apostolates (Pallottiner). Seine Überlegung: «Alle – ob alt oder jung, gesund oder krank, allein oder in Gemeinschaft – können auf dem Platz, den ihnen Gott im Leben zugewiesen hat, in irgendeiner Weise und mit Verdienst an den apostolischen Aufgaben Jesu Christi teilnehmen.»
Als gebürtiger Römer wirkte er in der Ewigen Stadt. Sein Engagement reichte von der akademischen Arbeit an der Universität bis hin zur konkreten pastoralen Verantwortung als Beichtvater, Jugend-, Kranken-, Militär- und Gefangenenseelsorger.

Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Laien und Priester, liessen sich überzeugen von Pallottis Traum von einer lebendigen Kirche, die Sauerteig und Salz für die Welt sein soll. Die Spiritualität Pallottis und seiner Gleichgesinnten versucht Gebet und Tat, Mystik und Politik zu verbinden. Pallotti wollte die Türen der Kirche öffnen, um hinauszugehen in die Welt, den Menschen die Frohbotschaft zu bringen.