Gott ist mehr als alles

Mein Gott! Nicht der Verstand, sondern Gott. Nicht der Wille, sondern Gott.
Nicht die Seele, sondern Gott. Nicht das Sehen, sondern Gott. Nicht das Hören, sondern Gott. Nicht der Geschmack, sondern Gott. Nicht das Atmen, sondern Gott. Nicht das Fühlen, sondern Gott. Nicht das Herz, sondern Gott. Nicht der Leib, sondern Gott. Nicht die Luft, sondern Gott. Nicht Speise und Trank, sondern Gott.
Nicht die Kleidung, sondern Gott. Nicht die zeitlichen Dinge, sondern Gott. Nicht der Reichtum, sondern Gott. Nicht Ehrungen, sondern Gott. Nicht weltliche Auszeichnungen, sondern Gott.  Nicht Würden, sondern Gott. Nicht Beförderungen, sondern Gott. Gott in allem und immer. Ja, mein Gott, ich will dich, denn du willst es so. Aus mir heraus dürfte ich noch nicht einmal den Mut haben, dich anzurufen, denn ich habe dich verraten und gekreuzigt. Ich will nichts anders als Gott: nichts, nichts. Mein Gott alles, alles. Gott allein, allein, allein.

Liebe Gottes

Von aller Ewigkeit und in alle Ewigkeit möchte ich Gott mit unendlicher  Vollkommenheit lieben und geliebt haben. Aber ich möchte im Himmel sein und auf Erden bleiben: im Himmel, um ihn ohne Maß zu lieben, und auf Erden, um in höchstem Maß aus Liebe zu ihm zu leiden. Ich weiß jedoch, dass ich dessen nicht fähig bin. Ich mache die Meinung, Gott so sehr zu lieben, wie er es verdient, geliebt zu werden, und wie ich wünsche, dass er geliebt werde. lch mache die Meinung, dass alle Geschopfe Gott lieben, wie ich ihn lieben möchte und als hätten sie die Liebe Jesu und Mariens.

Sucht Gott, und ihr werdet ihn finden. Sucht ihn in allen Dingen, und ihr werdet ihn überall finden. Sucht immer, und ihr werdet ihn immer finden.

Gott ist bereit, uns weit mehr zu geben, als wir wünschen können. Aber es ist doch Sein Wille, dass wir alles tun, was wir können und vermögen und wozu wir verpflichtet sind.

Wer auf Gott vertraut, wird nicht verwirrt. Wenn Sie daher verwirrt sind, ist es ein Zeichen dafür, dass Sie nicht genügend vertrauen.

Gott wird an alles denken, wenn wir alles tun in der festen
Überzeugung, dass wir ohne ihn nichts tun können.

Was ich den andern sage,
muss ich zuerst selbst tun.